Graffiti an historischen Orten

Graffiti (Griechisch - „graphein“ schreiben oder Italienisch „graffiare“ kratzen) sind meist anonyme Inschriften und/oder Zeichen anonyme Inschriften, die mit zeitgenössischen Hilfsmitteln, wie Stiften, im öffentlichen und halböffentlichen Raum angebracht werden.  Man findet Graffiti aber auch an historischen Orten - in Museen, an Denkmälern, an Gedenkstätten. Ihre Besucher_innen entscheiden sich aus den unterschiedlichsten Gründen, sich an den Wänden zu verewigen.

Ihre Hinterlassenschaften - die Graffiti - sind somit der Schlüssel zur Gedankenwelt der Besucher_innen und somit auch der Schlüssel zur Beziehung, in der die BesucherInnen zum jeweiligen Ort stehen. Diese verinnerlichen den Drang, sich am Gemäuer zu verewigen. Auch wenn uns der direkte Zugang zu den Verfasser_innen verwehrt bleibt, kann man durch ihre Hinterlassenschaften Dinge über ihre Bedürfnisse und Gedanken erfahren und vor allem, wie und als was sie diesen Ort wahrnehmen.

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Wie damit umgehen?


Wie umgehen mit dieser Sachbeschädigung? Ist die ein oder andere Botschaft nicht doch wertvoll und aussagekräftig oder gar historisch? Ab wann ist ein Graffito historisch - um 1900 oder vom Vortag? Kann man die Graffiti einfach entfernen oder gibt es andere Optionen? 


Einfach stehen lassen geht nicht - da sind sich die meisten einig, besonders wenn es sich um politische oder gar faschistische Symbole handelt. Aber wie damit umgehen?


un_gefragt beschäftigt sich genau mit diesen Themen und bietet Lösungen für den Umgang mit Graffiti dieser Art. Wir als künstlerisch - kulturwissenschaftliches Kollektiv forschen, analysieren und beraten. 

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